Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen.
Sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(Epiktet, griech. Philosoph, ca. 50-138 n.Chr.)
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
Franz Kafka, (1883-1924)
Don`t push the river it flows by itself
Fritz Pearls
Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes...
Peter Hess
Körper, Geist und Seele im (Ein-)Klang

Monika Neuwinger

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Psychosomatik

„Geh du voran“, sagte die Seele zum Körper,„denn auf mich hört er ja nicht.“
„In Ordnung“, sagte der Körper, „ich werde krank werden - dann hat er Zeit für Dich.“ (Goethe, aus Faust)

Viele Menschen mit psychosomatischen Beschwerden haben einen jahrelangen Leidensweg hinter sich - bis ihnen einmal jemand den Rat gibt, dass eine Psychotherapie sie vielleicht unterstützen kann. Kennen Sie diese Punkte:

  • Sie haben körperliche Beschwerden, z. B Reizdarmsyndrom, Rückenschmerzen, Neurodermitis, etc?
  • Sie waren bei Ihrem Hausarzt, evtl. auch bei einem Facharzt – und Ihnen wurde attestiert, dass Sie kerngesund sind?
  • Trotz ärztlicher Untersuchung ist kein bwz. kein ausreichender organischer Befund nachweisbar?
  • Ihnen wurde gesagt, dass Ihre Beschwerden psychosomatisch sein könnten – und sind deswegen verunsichert?

Psychosomatik - was ist das?

Der Begriff „Psychosomatik“ beschreibt, dass es einen Zusammenhang zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma) gibt – denn seelische und körperliche Prozesse sind eng miteinander verbunden. Das erkennt man auch an Redewendungen wie "das liegt mir schwer im Magen", "das lastet auf meiner Brust" oder "da fällt mir ein Stein vom Herzen".  Seelische, insbesondere emotionale Faktoren, können körperliche Beschwerden verursachen, aufrechterhalten, verstärken oder vermindern. Auf der anderen Seite können auch körperliche Erkrankungen das Erleben und Befinden negativ beeinflussen. Somit können Erkrankungen oder auch unfallbedingte Verletzungen zu seelischen Verarbeitungsproblemen und Einschränkungen von Lebensqualität führen. Wahrscheinlich haben Sie bereits einige Behandlungsmöglichkeiten recherchiert, eventuell auch ausprobiert - und sind nun auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten.

Vielleicht denken Sie jetzt: alles gut und schön, aber Psychotherapie… im Ernst jetzt?

Vielleicht hilft es Ihnen, Psychotherapie als ein weiteres Behandlungsangebot bzw. als einen andersartigen Weg für Ihre Beschwerden anzusehen, bei dem Sie nichts verlieren können. Sie kann Ihnen neue Perspektiven zu Ihren Beschwerden vermitteln, die Ihnen bisher vielleicht noch nicht so bewusst waren. Damit kann sie Ihnen helfen, andere Wege auszuprobieren. Dabei steht weniger das Ziel im Vordergrund, Ihre Beschwerden zu heilen - sondern Ihnen zu helfen, dass Sie wieder ein gutes Maß an Lebensqualität zurückgewinnen, unabhängig von Ihren Beschwerden.

Was können Bestandteile einer Behandlung sein?

  • Stress - und der Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden
  • Entspannung: Einführung in die Progressive Muskelentspannung
  • Aufmerksamkeit: Merkmale der Aufmerksamkeit(slenkung) und deren Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden
  • Bewertungsprozesse: Zusammenhang von Gedanken und körperlichen Beschwerden
  • Krankheitsverhalten: Schonverhalten, Teufelskreismodell, Möglichkeiten zur Steigerung der körperlichen Belastbarkeit
  • Wege für einen erfolgreichen Umgang mit medizinischen Behandlungen und chronischen Belastungen
  • Eigene Bewältigungmöglichkeiten für den Umgang mit körperlichen Beschwerden erarbeiten

Ihnen kommen vielleicht einige Punkte bekannt vor? Das liegt daran, dass die Behandlung auf der kognitiven Verhaltenstherapie basiert, welche ein Schwerpunkt in meiner Praxis ist

Während einer Therapie erlernen Sie Lösungsmöglichkeiten und Strategien. Um von einer Behandlung zu profitieren ist es wichtig und notwendig, diese Techniken über die Therapiesitzungen hinaus anzuwenden und zu üben. Sie haben also eine sehr aktive Rolle in der Therapie. Nur so hat die Behandlung eine Chance, wirksam zu sein.

Was kommt für Sie in Frage? 

Das Thema Psychosomatik ist sehr komplex und individuell - nutzen Sie ein Informationsgespräch und wir besprechen Ihr persönliches Anliegen. Auch Sie tragen bereits Ressourcen, Fä­hig­keiten und Lösungsstrategien in sich – es geht darum, diese zu wecken und für Sie nutzbar zu machen.

Wichtig ist, dass eventuelle körperliche Ursachen medizinisch ausgeschlossen werden. Eine Behandlung erfolgt immer fachübergreifend, da körperliche Symptome auch eine ärztliche Behandlung erfordern - eine psychische Unterstützung erfolgt begleitend. Gerne arbeite ich mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen.