Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen.
Sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(Epiktet, griech. Philosoph, ca. 50-138 n.Chr.)
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
Franz Kafka, (1883-1924)
Don`t push the river it flows by itself
Fritz Pearls
Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes...
Peter Hess
Körper, Geist und Seele im (Ein-)Klang

Monika Neuwinger

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Verhaltenstherapie

Da die Verhaltenstherapie ein Schwerpunkt in meiner Praxis ist, möchte ich Ihnen hierzu ein paar weiterführende Informationen geben.

Überblick

Es gibt in Deutschland drei wissenschaftlich anerkannte Therapieverfahren – die kognitive Verhaltenstherapie ist eines davon. Sie beruht auf der Grundannahme, dass unser Leben und unser Verhalten geprägt sind durch erlernte Vorgänge und Denkmuster aus der Vergangenheit. Dazu gehören Einstellungen, Gedanken, Überzeugungen und Werte.

Wenn davon ausgegangen werden kann, dass Verhalten grundsätzlich erlernt ist – setzt die Verhaltenstherapie darauf, dass ein Verhalten auch wieder „verlernt“ oder „umgelernt“ werden kann. Und dass die zugrundeliegenden Denkmuster von dysfunktionalen/ schädlichen Gedanken in funktionale/ hilfreiche Gedanken umgewandelt werden können.

Die Verhaltenstherapie ist gegenwarts- und veränderungsorientiert, der Schwerpunkt liegt im Hier und JetztJedes erlernte Verhalten war einmal die ideale Lösung für ein früheres Problem.  Es geht bei dieser Therapieform nicht darum, wie ein Verhalten oder Denkmuster zustande gekommen ist, sondern was es aufrechterhält und welche neuen Gedanken, Bewertungen oder Sicht- und Verhaltensweisen geeignet sind, ein Problem zu überwinden.

Hilfe zur Selbsthilfe

In der Verhaltenstherapie wird versucht, die Selbsthilfekompetenz zu stärken; für Sie steht also die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt.  Unsere gemeinsame Arbeit besteht darin,  für Ihr Thema die aufrechterhaltenden Bedingungen und dafür Wahlmöglichkeiten zu erarbeiten - und so Ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern.

Was Sie dann bereit sind zu ändern, ist Ihre Entscheidung. Wichtig zur Erweiterung der Wahlmöglichkeiten und Handlungskompetenzen ist Ihre aktive Mitarbeit.

Vielleicht fragen Sie sich jezt, wie der Ablauf einer Verhaltenstherapie ist... Auch wenn eine Therapie sehr individuell ist, gibt es doch einige allgemeine Schritte und Phasen: Erstgespräch, Diagnose, Veränderung und Beendigung der Therapie - gerne gebe ich Ihnen persönlich nähere Informationen dazu. Ausserdem finden Sie weitere Hinweise in meinem Artikel Verhaltenstherapie - Hilfe zur Selbsthilfe.

Wo kann sie helfen

Die Verhaltenstherapie hat sich besonders bewährt bei

  • affektiven Störungen/ Depressionen
  • Angststörungen
  • Anpassungsstörungen
  • dissoziativen, Konversions- und somatoformen Störungen
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Krankheitsbewältigung
  • Schwierigkeiten in der persönlichen Lebensgestaltung

Sie wird auch bei anderen Themen eingesetzt, zum Beispiel bei

  • Selbstsicherheitsproblemen und Schüchternheit
  • Stressbedingten Erkrankungen wie Burnout, Überforderung, Konzentrationsproblemen
  • Lebenskrisen wie Trauer, Ärger, Seelische Kränkungen oder Verletzungen
  • Partnerschaftsproblemen wie Trennung, Scheidung, Liebeskummer