Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen.
Sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(Epiktet, griech. Philosoph, ca. 50-138 n.Chr.)
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
Franz Kafka, (1883-1924)
Don`t push the river it flows by itself
Fritz Pearls
Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes...
Peter Hess
Körper, Geist und Seele im (Ein-)Klang

Monika Neuwinger

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Tick, tack... tick, tack...

Und ständig tickt sie... die kleine Bombe in uns selbst...

Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen... für manche unvorstellbar, das nicht zu haben, für viele Menschen jedoch alltäglich. Und da Sie diesen Artikel lesen sind Sie entweder einfach nur neugierig, kennen jemanden, der betroffen ist oder sind selbst betroffen.

Kommen Ihnen Gedanken wie

  • Ich blamiere mich bis auf die Knochen...
  • Ich kann sowieso nicht formulieren...
  • Bestimmt verliere ich den Faden...
  • Wenn ich xy nicht schaffe, bin ich nichts wert...
  • Mir hört sowieso niemand zu...

irgendwie bekannt vor?

Wir hadern mit unserem Aussehen, Gewicht, Haare, etc... wir machen uns selbst klein und fertig und abhängig von der Bewertung anderer über uns, vielleicht auch von Statussymbolen. Das ist kein schönes Gefühl. Während Frauen häufig mit ihrem Äußeren, ihrem Auftreten hadern - geht es bei Männern meist um das, was sie im Leben erreicht haben, ihrem Weltbild eines richtigen Mannes. Um wie viel einfacher wäre unser Leben, wenn wir uns selbst in Ordnung fänden, wie viel einfacher das Berufsleben? Natürlich ohne dabei in das Gegenteil zu schlagen und arrogant zu werden. 

Doch was können Sie schon dagegen tun? Es sind doch die anderen, die Ihnen das Gefühl geben!

Die große Frage ist: woher kommen die eigenen Selbstzweifel, wie lange gibt es sie schon. Häufig haben wir im Laufe der Zeit Konzepte über uns selbst entwickelt, haben wir uns Verhaltensweisen schon von Kindheit an antrainiert, angeeignet. Ich weiss... diese Konzepte zu verändern, das ist gar nicht so leicht. Ein kleiner Anfang kann sein,

  • nicht zu verallgemeinern sondern stattdessen eine Aussage auf den Moment zu beziehen, z. B. 'im Moment habe ich Sorge, dass ich xy nicht schaffe'
  • sich zu überlegen, was an mir positiv ist - denn nicht alles ist negativ, vor allem nicht ständig negativ
  • einen Gedankenstopp einzulegen
  • überlegen, was schlimmstenfalls geschehen würde... viele Dinge relativieren sich dann
  • bestimmte Situationen durchzuspielen, sich ein Drehbuch zurecht legen
  • ein Positiv-Tagebuch zu führen (siehe auch diesen Artikel)

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