Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen.
Sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(Epiktet, griech. Philosoph, ca. 50-138 n.Chr.)
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
Franz Kafka, (1883-1924)
Don`t push the river it flows by itself
Fritz Pearls
Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes...
Peter Hess
Körper, Geist und Seele im (Ein-)Klang

Monika Neuwinger - Traumatherapie & Psychotherapie in Köln

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Depressionen

Gefühle wie Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Enttäuschung erlebt jeder Mensch einmal und können eine Folge von Misserfolg, Verlust oder auch übermäßiger Belastung sein. Von einer Depression sprechen wir, wenn diese Gefühle anhalten. Depressionen gehören zu den häufigsten und am meisten unterschätzten psychischen Erkrankungen. Dabei ist der Leidensdruck unter den Betroffenen hoch. Eine Depression hat viele Gesichter:

  • eine negative, gedrückte oder hoffnungslose Stimmungslage
  • Freudlosigkeit oder Interessenslosigkeit
  • Antriebsmangel
  • Vegetative Symptome wie z. B. Tinnitus, Rückenschmerzen, Reizdarm, Hautprobleme
  • und vieles mehr

Die Betroffenen ziehen sich langsam zurück und haben selbst an Dingen oder Tätigkeiten, die ihnen früher Freude bereitet haben, kein Interesse. Es folgt häufig eine Art Abwärtsspirale der Depression. Eine Depression kann in unterschiedliche Formen und Stufen eingeteilt werden – von einer leichten Depression über eine mittlere bis hin zur schweren Depression. Ausgelöst werden kann eine Depression sowohl durch körperliche Vorgänge als auch durch externe Auslöser. Die Begriffe Lebenskrise, Veränderungen, Burnout können mit diesen externen Auslösern zusammenhängen.

Die gute Nachricht: Depressionen sind in der Regel gut behandelbar

Bei mir in der Praxis setzt die kognitive Verhaltenstherapie an.

Zu Beginn erfolgt die sogenannte Psychoedukation – Hintergründe der Erkrankung werden erläutert und das weitere Vorgehen ist besser zu verstehen. Weitere Schritte sind Aktivitätsaufbau, Thematisierung von Einstellungen und Gefühlen, Bedeutung von Bewertungen und das Erlernen neuer / anderer Denk- und Verhaltensmuster. Auch eine Rückfallprophylaxe wird erarbeitet.

Ziel einer Therapie ist eine aktive Gestaltung des Alltags und wieder mehr Lebensfreude zu gewinnen.

 

Hinweis:

Bei mittelgradigen oder schweren Depressionen ist eine begleitende Pharmakotherapie sinnvoll, eventuell auch ein Klinikaufenthalt. Die Verordnung von Medikamenten darf nur ein Arzt bzw. ärztlicher Psychotherapeut vornehmen. Depressionen können auch körperliche Ursachen haben, z. B. dauernde Schmerzen, Erkrankungen der Schilddrüse, schwerwiegende Infektionen, Hormonstörungen, ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern und vieles mehr. Diese müssen durch eine medizinische Untersuchung diagnostiziert bzw. ausgeschlossen und ggfs. ärztlich (mit-)behandelt werden. Sofern bei einer leichten Depression eine ärztliche Behandlung oder begleitende Pharmakotherapie erforderlich ist, arbeite ich gern mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen.